Dienstag, 31. Januar 2012

Dredd: Neues Foto von Karl Urban als Gesetzeshüter der Zukunft


Das Filmmagazin Total Film zeigt in seiner Februar-Ausgabe ein neues Foto aus dem kommenden Streifen Dredd, welches Hauptdarsteller Karl Urban in der Uniform des berühmten Gesetzeshüters Judge Dredd zeigt:


Der Film spielt in einer dystopischen Zukunft, in der ein neues radikales Rechtssystem eingeführt wurde. Die so genannten Judges sind Polizisten, Richter und Henker in Personalunion. Judge Dredd ist dabei der Beste seiner Art, eine lebende Legende. Gemeinsam mit der jungen Kollegin Judge Cassandra Anderson nimmt er den Kampf gegen die brutale Bandenchefin Ma-Ma auf, die eine gefährliche neue Droge auf den Markt gebracht hat. Doch Ma-Ma hat sich in einem riesigen Appartment-Block verschanzt, bewacht von den ihr treu ergebenen Bewohnern. 

Neben Karl Urban werden auch Olivia Thirlby und Lena Headey in dem Film zu sehen sein. Die Regie hat Pete Travis. Dredd basiert auf den Kultcomics Judge Dredd aus der britischen Comicanthologie 2000 A.D., wo er 1977 sein Debüt gab. Erstmals wurde die Figur im Jahre 1995 auf die Leinwand gebracht. In der Hauptrolle sah man damals Sylvester Stallone. 

Dredd  kommt am 27. September in die deutschen Kinos.

Riddick'': Vin Diesel veröffentlicht zweites Foto vom Set

Seit Beginn der Vorbereitungen für die Produktion des Films Riddick hält Hauptdarsteller Vin Diesel die Fans über Facebook und Twitter über den aktuellen Stand der Dinge auf dem Laufenden. Nachdem er kürzlich auf seiner Seite im sozialen Netzwerk ein erstes Foto vom Filmset veröffentlicht hatte, postete er nun ein zweites Foto, das ihn bei den Dreharbeiten zeigt:

Wie schon bei Pitch Black und Riddick: Chroniken eines Kriegers liegt die Regie des neuen Films erneut in den Händen von David Twohy. Neben Vin Diesel spielen auch Katee Sackoff, Jordi Molla und Nolan Funk mit. 

X-Men: First Class: Sequel ist beschlossene Sache


Angesichts des hohen Einspielergebnisses von X-Men: First Class war es abzusehen, dass es ein Sequel des Streifens geben würde. Wann dieses in die Kinos kommt, ist weiterhin offen, jedoch steht nun definitiv fest, dass es gedreht wird.

So berichtet die Website Deadline, dass 20th Century Fox Regisseur Matthew Vaughn erneut unter Vertrag genommen hat, um auch die Fortsetzung seines erfolgreichen Filmes zu inszenieren. Ebenfalls wieder mit von der Partie sind Bryan Singer als Produzent und Simon Kinberg. Letzterer, der Produzent von X-Men: First Class war und das Drehbuch zu X-Men 3 schrieb, wird zumindest den ersten Entwurf des Drehbuchs zum Sequel erstellen. 

Ewtas überraschend wurde der Name Jane Goldman seitens des Studios bislang nicht genannt. Goldman war Koautorin von X-Men: First Class und hatte auch davor schon mit Matthew Vaughn zusammengearbeitet. Allerdings befindet sich das Projekt noch in einem frühen Stadium und es ist durchaus möglich, dass die Autorin zu einem späteren Zeitpunkt zum Team stoßen wird.

Was den Inhalt des Films angeht, so kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren. Es ist nicht einmal klar, in welcher Ära die Handlung angesiedelt sein wird. Denkbar sind sowohl erneut die 1960er Jahre, als auch spätere Jahrzehnte. Wir dürfen gespannt sein.


Quoten: Eureka und Supernatural steigern sich zum Staffelfinale


Gestern brachte ProSieben das Line-Up aus Eureka und Supernatural zum Abschluss, mit dem in den letzten Wochen den Mission Monday bestritten hatte. Beide Serien konnten sich nach Verlusten in der Vorwoche wieder steigern, wenngleich der ganz große Erfolg ausblieb.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Los ging es gestern wieder mit einer Doppelfolge von Eureka. Die erste der beiden letzten Folgen der vierten Staffel verfolgten insgesamt 1,75 Mio. Menschen (+0,12 Mio.). Der Marktanteil am Gesamtpublikum konnte sich von seinem Tiefstwert aus der vorigen Woche erholen und lag bei 5,1 Prozent (+0,4%). Zu verdanken war dies dem Interesse in der Zielgruppe, denn dort unterhielt man 1,36 Mio. junge Leute (+0,16 Mio.). Die Quote war wieder zweistellig, denn man kam unterm Strich auf 10,2 Prozent (+1,2%). 

Das Finale der vierten Staffel von Eureka wollten dann insgesamt 1,77 Mio. Menschen live sehen (+0,09 Mio.), weshalb die Quote sich auf 5,4 Prozent steigern konnte (+0,3%). Dabei profitierte man erneut von den Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, denn 1,37 Mio. Werberelevante wurden erreicht (+0,10 Mio.). Der Marktanteil an der Zielgruppe pendelte sich auf 10,5 Prozent ein (+0,9%).

Im Anschluss endete auch die Ausstrahlung der fünften Staffel von Supernatural. Nachdem die Zuschauerzahlen in der Vorwoche stark eingebrochen waren, leitete man gestern gleich wieder die Trendwende ein. Insgesamt 1,28 Mio. Menschen sahen sich den Ausklang der Staffel an (+0,26 Mio.) und sorgten so dafür, dass der Marktanteil wieder auf 5,3 Pozent kletterte (+1,4%). Gerade in der Zielgruppe sah es gut aus, denn man unterhielt wieder 1,04 Mio. Zuschauer (+0,24 Mio.) und kehrte mit 10,4 Prozent (+3,1%) in den zweistelligen Bereich zurück.  


Ausblick: 

In den nächsten Wochen macht der Mission Monday Pause. Am 27. Februar sendet ProSieben dann den Serienauftakt der Spielberg-Serie Terra Nova und im Anschluss den Pilotfilm zur neuen Serie Touch mit Kiefer Sutherland.


Fazit:

Dass Eureka nicht die gleichen starken Werte wie Falling Skies liefern würde, war eigentlich von Beginn an klar. Allerdings hatte man wohl gehofft, dass die Doppelprogrammierung sich positiv auf die Quoten auswirken würde. Dieser Plan ging jedoch nur bedingt auf, denn allein die zweite der beiden Folgen des jeweiligen Abends konnte zunächst von den Marktanteilen her überzeugen. Nach drei Wochen hatten diese sich aber denen des Lead-Ins angepasst. Vergleich man beide Staffelhälften, so waren diese beim Publikum in etwa gleich erfolgreich. Zwar liegen Werte im Durchschnitt unterhalb des Senderschnitts, doch zeigen die Quoten gleichermaßen, dass eine treue Fangemeinde für die Serie besteht. Dies macht es recht wahrscheinlich, dass ProSieben auch die fünfte Staffel zeigen wird. Es wird übrigens gleichzeitig die letzte sein, denn Syfy, wo Eureka in den USA läuft, hat bereits bekannt gegeben, dass man sich von der SF-Serie trennen wird.

Treue aber zuweilen wankelmütige Fans hat auch Supernatural, was dazu führte, dass die Quoten der fünften Staffel eine regelrechte Berg- und Talfahrt hinlegten. Das Staffelfinale fiel versöhnlich aus, so dass auch in diesem Fall zu erwarten ist, dass die Serie mit ihrer dann sechsten Staffel wieder ins Line-Up des Mission Monday zurückkehrt.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Montag, 30. Januar 2012

Rezension: Rick Future 1 - Planet der Träumer (Second Edition) (Sven Matthias/Erdenstern/hoerspielprojekt)


Fragt man Filmfans, Serienjunkies oder Hörspielliebhaber nach ihrer Meinung, dann gibt es nur zwei Wahrheiten über Remakes: Erstens scheint es unausweichlich, dass ein erfolgreicher Stoff nach einer Weile erneut aufgelegt wird und zweitens sind Remakes fast nie so gut wie das Original. Rühmliche Ausnahmen sind rar gesät und wenn es sie gibt, dann haben ihre Macher vor allem eines richtig gemacht: Sie haben die Vorlage in Ehren gehalten, sich jedoch so weit von dem Ausgangsmaterial entfernt, dass eine eigenständige Neuinterpretation entstand , die auch den Vergleich mit ihrem Vorbild standhalten kann. Dies bescheinigten Fans und Kritiker beispielsweise der Reimagination von Battlestar Galactica, die zwar das Original nicht vergessen machte, aber auch Zuschauer überzeugte, welche die erste Auflage aus den 1970er Jahren nicht kannten oder mochten. Wie schwer es allerdings ist, solch eine erfolgreiche Formel zu finden, bewiesen im Anschluss Fehlschläge mit den Remakes von Knight Rider, Bionic Woman oder erst kürzlich Charlie's Angels. Ihnen allen gelang es nicht, den Charme des Originals einzufangen und dabei eine eigene Vision zu entwickeln. Vielmehr präsentierten sie sich als alter Wein in neuen Schläuchen, der dem Publikum nicht recht schmeckte. Warum es sie überhaupt gab, erschloss sich dem Publikum nie.

Nach einer Begründung für eine Neuauflage der ersten Folge seiner Hörspielserie Rick Future brauchte Serienerfinder Sven Matthias hingegen nicht lange zu suchen. Als Rick Future 1: Planet der Träumer im Jahre 2008 erstmals erschien, konnten alle Beteiligten mit dem Ergebnis durchaus zufrieden sein, jedoch lässt sich nicht leugnen, dass die Serie seitdem sowohl inhaltlich wie auch technisch große Fortschritte gemacht hat. Zudem stießen in der Zwischenzeit Kreative zum Team der Macher, deren Input gerade die Folgen der zweiten und der aktuell laufenden dritten Staffel auf ein wesentlich gesteigertes Niveau brachten. Kurz gesagt: Die Auftaktfolge in ihrer bisherigen Form spiegelt nicht das wieder, was Rick Future heute ausmacht. Durchaus ein Problem für die Serie, denn potentielle neue Fans könnten von der ersten Folge direkt abgeschreckt werden, obwohl sie sich für die späteren, qualitativ höherstehenden Episoden durchaus hätten erwärmen können. Um die Serie auf einen einheitlichen Level zu bringen und Newcomer den Einstieg zu erleichtern, fiel also die Entscheidung, Rick Future 1: Planet der Träumer ein weiteres Mal zu inszenieren und die Neufassung zur offiziellen Startepisode zu machen.

Im Jahre 2385 ist die Erde ein toter Planet, die wenigen überlebenden Menschen quer durch  das Universum verstreut. Rick Future ist einer dieser heimatlosen Terraner, ein Sternenvagabund und Abenteurer, der gelegentlich als Freelancer für den intergalaktischen Sicherheitsdienstes arbeitet. Ein Auftrag führt Rick und seine Freunde zum Planeten Godima, wo eine unbekannte Macht Besitz von den menschlichen Siedlern ergriffen hat. Rick Future muss sie bezwingen, will er nicht auch zum Gefangenen eines endlosen Albtraumes werden.

Dane Rahlmeyer fiel die Aufgabe zu, auf Basis des Originalplots ein neues Skript zu schreiben. Erhalten blieb neben den Hauptcharakteren und einer Nebenfigur nur noch die Grundidee der Handlung.  Alles andere ist völlig neu und Lichtjahre von dem entfernt, was dem Hörer in der ersten Folge der Serie bislang geboten wurde. Die Handlung ist im Vergleich jetzt deutlich komplexer und kommt nun als integrierter Teil der Rick-Future-Saga daher, gespickt mit Anspielungen auf künftige Ereignisse, was die Neugier der Hörer auf die weiteren Folgen weckt. Außerdem macht man sich die Ereignisse zunutze, die im Prequel Rick Future 0 – Das Schicksal der Erde etabliert wurden.  Ganz im Stile einer Pilotfolge wird zunächst die Ausgangslage erläutert und die Hauptfiguren Rick, Evi und Hubert eingeführt. Dies geschieht in einer Mischung aus Dramatik, Spannung und Humor, womit von Beginn an der Ton nicht nur für den Rest der Episode, sondern auch für die Serie an sich vorgegeben wird. Zudem fährt man eine Klangkulisse auf, welche den Hörer direkt in ihren Bann zieht.

Man merkt Rahlmeyer an, dass er bemüht ist, trotz aller Erklärungen, die notwendig sind, um das Publikum ins Bild zu setzen, das Tempo dennoch hoch zu halten, denn schnell verlagert sich die Handlung auf den Planeten Godima. Dort steht jede Menge Action auf dem Programm, die sehr schön choreographiert wurde. Gleichzeitig ergibt sich so die Möglichkeit, die Charaktere über ihr Handeln definieren zu können, anstatt sie mittels ausschweifender Dialoge dem Hörer näher bringen zu müssen. Es wird allerdings nicht nur geballert in Rick Future 1: Planet der Träumer SE. Der Autor liebt seine Figuren und verstrickt sie darum gerne in witzige Wortgefechte, auf die man als Hörer schnell nicht mehr verzichten mag. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und darum mehr als bloße Staffage, was vor allem für die Kopfgeldjägerin Trisha gilt, von der man wohl noch häufiger hören wird. Zu wünschen wäre es jedenfalls. Der Spannungsbogen der Folge ist gut angelegt und führt vom Beginn bis zum augenzwinkernden Finale gelungen über die ganzen 72 Minuten Spielzeit. Unnötige Längen sucht man vergebens. Von der Story her stellt sich absolut der Eindruck einer runden Sache ein, die Rahlmeyer die ganze Zeit über im Griff hatte.

Sven Matthias, Michelle Martin und Ralf Pappers kehren in ihre gewohnten Rollen als Rick, Evi und Hubert zurück und hatten hörbar Spaß an den Dialogen, die für ihre Parts geschrieben wurden.  Markus Raab leiht dem Erzähler erneut seine markante Stimme und zudem absolviert Detlef Tams wieder einen Auftritt als Captain Huggins. Dazu gesellen sich in dieser Folge Robert Frank, Horst Kurth, Tim Gössler, Dorle Hoffmann, Tom Westerholt, Freddy Bee und viele weitere Sprecherinnen und Sprecher der hoerspielprojekts. Nicolas Kurth bleibt als junger Rick Future nachhaltig im Gedächtnis. Eine sehr schöne Gesamtleistung wird dem Hörer geboten, die das hohe Niveau aller Beteiligten unterstreicht. Manche Zweifler sollten nun endlich anerkennen, dass auch in kostenfreien Produktionen hochklassig gearbeitet wird.

Neben der Story und den Stimmen ist natürlich das Sounddesign eine tragende Stütze für ein gelungenes Hörspiel. Nicht nur bezogen auf die atmosphärischen Klänge und die Soundeffekts macht Rick Future 1: Planet der Träumer SE einiges her, sondern auch die Musik, erneut komponiert von Andreas Petersen und eingespielt von Erdenstern, ist in der Tat eindrucksvoll. Alles schreit nach einem Soundtrack-Sonderrelease, den es irgendwann hoffentlich auch einmal geben wird. Die Effekte wurden sorgsam und mit viel Liebe für Details ausgewählt und erreichen ihr Ziel, das Publikum in einen fesselnden Klangraum zu versetzen, zu jeder Zeit. Man mag sich kaum vorstellen, wie viele Stunden allein auf diesen Aspekt verwendet wurde. Hier kann es Rick Future mit sehr vielen anderen Produktionen, seien sie kommerziell oder non-profit, absolut aufnehmen. Darüber hinaus geben Schnitt und Regie von Sven Matthias keinen Anlass zur Klage. Das Cover für die Episode wurde ebenfalls neu gestaltet und stammt erstmals von René Siepmann, der einen eigenen aber durchaus reizvollen Stil einbringt.

Mit Rick Future 1: Planet der Träumer SE haben Sven Matthias, Dane Rahlmeyer und Erdenstern in Zusammenarbeit mit dem hoerspielprojekt ein Hörspiel geschaffen, welches einen idealen Einstieg in die Serie für neue Fans darstellt, aber auch für die bestehenden Anhänger dieser Space Opera ein echtes Erlebnis ist. Die Folge bringt alles mit, was Rick Future ausmacht, angefangen von einer spannenden Handlung, über greifbare und sympathische Charaktere, bis hin zu einer guten Prise Humor, die bei aller Action und Dramatik nie fehlen darf. Dass man trotz allem zu seinen Wurzeln steht, wird durch die Tatsache verdeutlicht, dass die Originalfolge dem Download der Neufassung als Extra beiliegt. Wer mag, kann sie sich also weiterhin zu Gemüte führen. Noch im ersten Halbjahr 2012 soll übrigens auch die zweite Folge der Serie eine Überarbeitung erfahren. Man darf gespannt sein, mit was die Macher dann aufwarten werden.

Es wäre wünschenswert, dass die Veröffentlichung der Second Edition von Rick Future 1 : Planet der Träumer nicht nur Hörer, die zuvor noch nie Kontakt mit dem Weltraumhelden hatten, zu Fans macht, sondern auch solche Hörspielliebhaber der Serie eine zweite Chance geben, die von der Auftaktepisode in ihrer bisherigen Form nicht überzeugt werden konnten. Denn was hier geboten wird, ist eigentlich nicht die Second Edition, sondern die Definitve Edition in dem Sinne von: Besser kann man einen Serienauftakt eigentlich nicht gestalten.

Rick Future 1: Planet der Träumer SE sollte ursprünglich erst am 30. Januar veröffentlicht werden, steht jedoch bereits ab sofort auf der offiziellen Website der Serie zum kostenlosen Download bereit.



Samstag, 28. Januar 2012

Continuum: Rachel Nicols wird für Showtime zum Timecop


Das Motiv der Zeitreise ist derzeit wieder stark im Kommen. So bildet es zum Beispiel die Grundlage für Spielbergs Dino-Serie Terra Nova und gerade erst hat der Sender Syfy einen Pilotfilm für die potentielle neue Serie Rewind bestellt, in der mittels Reise in die Vergangenheit Terroranschläge verhindert werden sollen. Eine ähnliche Prämisse wie Rewind hat auch jene neue Serie, die der Bezahlsender Showtime nun in Auftrag gegeben hat und über die Hollywood Reporter jetzt berichtet.

In Continuum, so der Titel, geht es um die Polizistin Kiera Cameron, die aus dem Jahre 2077 in unsere Gegenwart zurückreist, nachdem sich eine Gruppe von fanatischen Terroristen ihrer Bestrafung durch eine Zeitreise entzogen hat. Da Kiera nicht in ihre Epoche zurückkehren kann, konzentriert sie sich, getarnt als Cop aus unseren Tagen, von nun an voll darauf, die Verbrecher zu stellen und aus dem Verkehr zu ziehen, ehe sie in unserer Zeit Unheil anrichten können. Motivierend wirkt dabei vor allem auch, dass sie ihren Mann und den gemeinsamen Sohn in der Zukunft beschützen will. Zur Seite stehen ihr dabei der Computerspezialist Alec Sadler und Carlos Fonnegra, ihr Partner bei der Polizei von Vancouver.

Showtime testete das Konzept von Continuum vor ein paar Monaten mit einem Pilotfilm, der seinerzeit den Titel Out of Time trug. Damaliger Regisseur war Jon Cassar, der ein Drehbuch von Simon Barry inszenierte. Barry ist auch weiterhin mit an Bord und teilt sich den Rang eines ausführenden Produzenten mit Jeff King, Tom Rowe und Patrick Williams. Reunion Pictures produziert die Serie, die in Vancouver gedreht wird, für Shaw Media.

Die Wahl für die Besetzung der Hauptrolle fiel auf Rachel Nicols, die Serienfans aus der sechsten Staffel von Criminal Minds kennen, wo sie als Ashley Seaver zu sehen war. Zwischen 2005 und 2006 gehörte sie zum Cast von Alias - die Agentin. Im Kino hatte sie Rollen in G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra, im Reboot von Star Trek und trat 2011 im Streifen Conan an der Seite von Jason Momoa auf. Für den Part des Alec Sandler wurde Erik Knudsen verpflichtet, Kieras Partner Carlos Fonnegra spielt Victor Webster. 

Der Cast umfasst außerdem Stephen Lobo (Smallville), Roger Cross (Fringe), Lexa Doig (Gene Roddenberry's Andromeda, Stargate SG-I), Omari Newton, Luvia Petersen und Terry Chen .

Wem die Prämisse von Continuum igendwie vertraut vorkommt, der hat seinerzeit vermutlich neben dem Film Timecop auch diese Serie verfolgt:

 
Continuum soll bereits im Frühjahr 2012 bei Showtime anlaufen.

Nach "Miracle Day": Eve Myles ist noch nicht fertig mit "Torchwood"


Der Website Cult Box gab Eve Myles, bekannt durch ihre Rolle als Gwen Cooper in der SF-Serie Torchwood, vor wenigen Tagen ein längeres Interview, in dem sie auch zu ihrer Sichtweise bezüglich der Zukunft der Serie befragt wurde.

Soweit sie wisse, ständen in Sachen Torchwood im Moment alle Räder still, vor allem auch deshalb, weil Serienerfinder Russell T. Davies sich um einige private Dinge kümmern müsse. Damit spielte die Schauspielerin auf die im Dezember bekannt gewordene Krebserkrankung von Davies' Partner Andrew Smith an, wegen der beide Männer kurzfristig nach England zurückgekehrt waren. Davies hatte anschließend erklärt, seine Arbeit vorerst ruhen zu lassen, bis sich der Zustand seiner Partners gebessert habe.

Dieses Jahr werde sich auf jeden Fall nichts bewegen, da sei sie sich ziemlich sicher. Aber 2013 könnte dies anders sein. Vielleicht könne man ja einen Film machen, um unter Torchwood eine Art Schlussstrich zu ziehen, so Myles weiter. Es gehöre zum Wesen von Torchwood, dass die Serie mit jeder Staffel ihr Format geändert habe und stets habe es Unterbrechungen zwischen den Staffeln gegeben. Die loyalen Fans seien immer noch vorhanden und diese verdienten es, dass es mit Torchwood weitergehe und es einen Abschluss in irgendeiner Form gäbe. John Barrowman (Captain Jack Harkness) und sie seien in dieser Hinsicht im Übrigen der gleichen Meinung. Wenn die Produzenten sie für eine Fortsetzung haben wollten, wären sie sofort wieder dabei. 

Danach gefragt, wo sie nach Wales und L.A. auf der Welt noch gerne für Torchwood vor der Kamera stehen würde, antwortete Eve Myles, dass Irland noch eine tolle Location wäre, vor allem, weil sie Guinness liebe. Aber auch nach Cardiff würde sie gerne wieder zurückkehren. Immerhin habe die Serie dort angefangen und es würde sich anbieten, sie dort auch zu beenden.

Ob und wie es mit Torchwood weitergeht, ist wieder einmal völlig offen. Abgesehen von der Tatsache, dass Russell T. Davies im Moment nicht zur Verfügung steht, sind auch sie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aktuell sehr ungünstig. Der US-Sender Starz mit dem die BBC Torchwood: Mirale Day als Gemeinschaftproduktion realisiert hatte, zeigt derzeit nur wenig Interesse an einer Fortsetzung der Kooperation und der BBC wurde inzwischen ein harter Sparkurs verordnet. Ob sich die Briten neue Folgen oder einen Film im Alleingang leisten können und wollen, ist deshalb fraglich. 

Freitag, 27. Januar 2012

Ab 5. März: ProSieben zeigt "Day of the Triffids"


Im März setzt ProSieben im Rahmen des Mission Monday wieder auf frische Serienkost, dann in Form der neuen Serie Terra Nova, welche von Steven Spielberg produziert wird. Wie zuletzt bei Falling Skies handelt es sich um eine Free-TV Premiere.

Ebenfalls neu und attraktiv ist aber auch, was der Sender im Anschluss an die Dino-Serie programmiert hat. Ab dem 5. März strahlt ProSieben montags um 21:15 Uhr den britischen Zweiteiler The Day of the Triffids aus, der auf dem gleichnamigen Roman von John Wyndham aus dem Jahr 1951 beruht. Dougray Scott als Triffid-Experte Bill Masen und Joely Richardson als Radiomoderatorin Jo Playton spielen die Hauptrollen in dem Science-Fiction-Zweiteiler, der erstmals 2009 von der BBC in England gezeigt wurde. Für das Drehbuch zeichnet Patrick Harbinson verantwortlich, die Regie hatte Nick Copus.

Die Story spielt in einer postapokalyptischen Zukunft, in der die Menschheit Öl aus intelligenten Pflanzen gewinnt, die man Triffids nennt. Aber durch einen Meteoritenregen ändert sich die Lage: Menschen können die Triffids nicht mehr kontrollieren und es kommt zu einem Kampf ums nackte Überleben.

Hier ist eine Preview, die  seinerzeit von der BBC ausgestrahlt wurde:


Der Roman Day of the Triffids (in Deutschland unter dem Namen Die Triffids veröffentlicht), wurde erstmals 1953 für das Radio adaptiert. Eine erste Verfilmung des Stoffes kam 1962 in die britischen Kinos. 1981 adaptierte die BBC die Romanvorlage als sechsteiliges Serial. Die Neuauflage von 2009 ist sehr prominent besetzt, denn neben Dougray Scott und Joely Richardson (letzte sah man vor kurzem in Roland Emmerichs Anonymous, wo sie die junge Queen Elizabeth I. verkörperte) sind außerdem noch Brian Cox, Vanessa Redgrave, Eddie Izzard, Jason Priestley, Jenn Murray und Julia Joyce mit dabei.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Lesetipp: "Time Travellers" von Margret Schwekendiek (p.machinery)


Der Verlag p.machinery, welcher unter anderem für den Science Fiction Club Deutschland e.V. (SFCD) die Reihe AndroSF herausgibt, hat am Montag einen neuen Roman veröffentlicht. Dabei handelt es sind um Time Travellers - Mit Trans-Time-Net durch die Zeit von Margret Schwekendiek, dem zweiten Band aus der Reihe Dark Wor(l)ds.

Die Trans-Time-Net Inc. (TTN) ermöglicht ihren Kunden via Zeitnetz Erlebnisreisen der besonderen Art, wobei spezielle Reisebegleiter dafür sorgen sollen, dass keine Paradoxa entstehen. Leider klappt das nicht immer, und es stellt sich im Laufe der Zeit heraus, dass fast alle großen Katastrophen der Menschheitsgeschichte auf den Einfluss der Zeitreisenden zurückzuführen sind – sei es durch einen Unfall, Absicht oder auch Bösartigkeit. Cate Nichols, 32, attraktive Individualistin mit einem Hang zu interessanten Männern, arbeitet seit einiger Zeit als Trip-Commander für die TTN und hat eine umfassende Schulung hinter sich. Ihr Vorgesetzter und zugleich Sicherheitschef ist Cashmere Ogilvie. Er koordi niert nicht nur den aufwendigen Sicherheitsapparat der TTN, er schult auch die Reiseleiter, die von niemand anderem Befehle annehmen.Eine Zeitreise entwickelt sich zum Fiasko, als einer der Reisenden das Netz verlässt. Cate muss ihn wieder aufspüren. Die übrigen Passagiere bleiben allein zurück, und ein Konflikt zwischen Frauen und Männern schwelt in einer ziemlich beengten Situation immer weiter an.

Die Geschichte, aus Cate Nichols’ Sicht geschrieben, beschäftigt sich weniger mit der Technik, eher mit dem Leben selbst. Gefühle und Wahrnehmungen aus dem heutigen und dem fiktiven zukünftigen Leben zeigen, dass die Menschen immer Menschen bleiben werden – und Frauen immer Frauen.

Margret Schwekendiek, Jahrgang 1955, schreibt seit fast zwanzig Jahren professionell und hat schon viele Genres bedient. Ihre Leidenschaft liegt ein deutig in der SF und im Horror. Neugier, Kreativität und Fantasie ge hen Hand in Hand, wenn ein neues Projekt ansteht. Eine Geschichte über Zeitreisen war schon lange ein Herzenswunsch. Das attraktive Titelbild (zum Vergrößern anklicken) stammt von dem leider letztes Jahr verstorbenen Künstler Andrä Martyna, die Innenillustrationen schuf Crossvalley Smith.

Time Travellers hat einen Umfang von 188 Seiten und ist als Taschenbuch verfügbar. Der Roman kann z.B. bei Amazon bestellt werden. 


Hinweis in eigener Sache: Eine Rezension des Romans ist geplant.


Die Fakten:

Margret Schwekendiek
Time Travellers
Mit Trans-Time-Net durch die Zeit
Dark Wor(l)ds 2
p.machinery, Murnau, Januar 2012, 188 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 10 2
EUR 13,90 (DE)

Mark Brandis: Folgenreich veröffentlicht neue Infos zur "Sirius-Patrouille"


Das Label Folgenreich hat nun die Inhaltsangaben Für die Folgen 19 und 20 der Serie Mark Brandis veröffentlicht, welche die zweiteilige Geschichte Sirius-Patrouille erzählen: 

Folge 19 - Sirius-Patrouille (Teil 1 von 2): 

2130: Mark Brandis leitet als Repräsentant der VEGA den letzten Testflug der INVICTUS, eines neuen Schweren Kreuzers. Mit an Bord ist der renommierte Journalist Martin Seebeck, der einen Reisebericht verfassen soll. Unter dem Kommando des Unions-Majors Jonas Degenhardt ist der Testflug zugleich eine Patrouille, die Piraten aufspüren soll. Die INVICTUS fliegt als Wolf im Schafspelz die Route ab, auf der schon mehrere unbemannte Sonden verschwunden sind. Doch im interplanetaren Raum ist das Recht schnell auf Seite des Stärkeren ... 


 

Folge 20 - Sirius-Patrouille (Teil 2 von 2): 

2130: Die »Sirius-Patrouille« hat die Besatzung der INVICTUS in Kampfhandlungen geführt. Martin Seebeck hat seinen Verbündeten verloren. Ohne Mark Brandis, der schwerverletzt mit dem Tod ringt, liegt nun die Leitung des Einsatzes bei Major Degenhardt, der einen erbitterten Kreuzzug gegen Piratenschiffe führt. Schnell stellt sich heraus, dass auch er seine Gegner unterschätzt hat  ... 

Michael Lott, Martin Wehrmann, Martin Keßler, Claudia Urbschat-Mingues, David Nathan und Gerhart Hinze sprechen erneut die Hauptrollen.Unterstützt werden sie dieses Mal zudem von Felix Isenbügel als Martin Seebeck und Thomas Schmuckert als Major Degenhardt. Außerdem sind noch Sabine Ehlers, Stefan Peters, Martin May, Tanya Kahana, Matthias Brodowy und Luis A. Abril Romero dabei. 

Das Skript schrieb erneut Balthasar v. Weymarn nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky. Für das Sounddesign und die Musik zeichnet wieder Jochim C. Redeker verantwortlich. 

Beide Episoden der Sirius-Patrouille werden am 2. März 2012 erscheinen. 


Neue Featurette zu "Ghost Rider - Spirit of Vengeance" erschienen


Den Reigen der diesjährigen Comicverfilmungen eröffnet am 23. Februar der Streifen Ghost Rider - Spirit of Vengeance, über den ich vor kurzem schon einmal berichtet hatte (Link). Nun wurde eine Behind-the-Scenes Featurette veröffentlicht, die einen interessanten Einblick in die Vorgehensweise der beiden Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor (Crank, Crank 2: High Voltage) gewährt:


In Ghost Rider - Spirit of Vengeance sind einige Jahre vergangen, seit der frühere Stuntman Johnny Blaze (Nicholas Cage) seinen Pakt mit dem Teufel schloss und zum Ghost Rider wurde: Als schier unkontrollierbares brennendes Skelett, beseelt von einem Feuerdämon, jagte er auf seinem Motorrad durch die Nacht. Inzwischen lebt Blaze zurückgezogen, denn nichts fürchtet er mehr, als dass der Ghost Rider wieder in ihm geweckt wird. Doch dann entführt die Armee des Teufels den zehnjährigen Danny (Fergus Riordan), der über besondere Kräfte verfügt und dessen Mutter Nadya (Violante Placido). Moreau (Idris Elba), der letzte der Kriegsmönche, die den Jungen beschützten, bittet Blaze um Hilfe. Dieser muss sich entscheiden, denn allein der Ghost Rider ist fähig, den Jungen aus den Klauen des Bösen zu befreien und somit die ganze Welt vor dem Verderben zu retten. 


Timeless: Liam Hemsworth für Hauptrolle gecastet


Schauspieler Liam Hemsworth ist derzeit gut im Geschäft. Der Mime, den Kinofans demnächst in The Hunger Games (dt.: Die Tribute von Panem) und Expendables 2 sehen könnten, hat nun auch die Hauprolle in einem neuen Zeitreisefilm übernommen, der von Phillip Noyce (Die Stunde der Patrioten, Salt) inszeniert wird.

In Timeless, so der Names des Streifens, spielt Liam Hemsworth einen jungen Mann, der von dem Umstand gequält wird, dass er sich mit seiner Frau vor deren Tod nicht mehr aussprechen konnte. Darum investiert er das Vermögen, welches die Verstorbene ihm hinterlassen hat, in eine Zeitmaschine, die ihm eine letztes Treffen mit seiner Frau ermöglichen soll. 

Das Drehbuch zu dem Film stammt von Bill Kelly. Auf dessen Konto ging schon das Skript zum Disney-Film Verwünscht aus dem Jahre 2007. Produzent ist Sunil Perkash. Die Dreharbeiten sollen im Juli 2012 beginnen.


Dienstag, 24. Januar 2012

Quoten: Eureka und Supernatural knicken ein


Gestern zeigte ProSieben im Rahmen des Mission Monday zum vorletzten Mal neue Folgen aus der vierten Staffel von Eureka. Auch die fünfte Staffel von Supernatural befindet sich kurz vor dem Abschluss. Leider war der Abend geprägt von Reichweitenverlusten und rückläufigen Quoten. Geht beiden Serien kurz vor den Staffelfinals die Puste aus?


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche): 

Die erste von zwei neuen Episoden von Eureka verfolgten insgesamt 1,63 Mio. Menschen live (-0,10 Mio.). Der Marktanteil am Gesamtpublikum, der sich bereits vorher unterhalb des Senderschnitts befunden hatte, rutschte weiter ab und lag bei nur noch 4,7 Prozent (-0,4%). Deutlicher noch war der Rückgang in der Zielgruppe, denn dort unterhielt man nur noch 1,20 Mio. junge Zuschauer (-0,15 Mio.). Die Quote bekam einen deutlichen Schlag und kam nicht über mäßige 9,0 Prozent hinaus (-1,2%). So schlecht lief es in dieser Staffel noch nie. 

Auch die zweite Folge von Eureka konnte nicht überzeugen, denn das schwache Lead-In machte sich bemerkbar. So verfolgten insgesamt 1,68 Mio. Menschen das Geschehen (-0,22 Mio.) und ließen damit den Marktanteil auf 5,1 Prozent sinken (-0,6%). Von den werberelevanten Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren lockte man nur noch 1,27 Mio. an (-0,24 Mio.) und musste sich deshalb ebenfalls mit einer einstelligen Quoten in Höhe von 9,6 Prozent zufrieden geben (-1,8%). Keine Frage, dass auch dieser Marktanteil deutlich unter Senderschnitt lag.

Dem Abwärtstrend konnte sich auch Supernatural nicht entziehen. Die vorletzte Folge der fünften Staffel blieb mit 1,02 Mio. deutlich hinter den Möglichkeiten zurück (-0,12 Mio.) und fuhr leider nur noch einen unterirdischen Marktanteil von 3,9 Prozent ein (-0,6%). Besonders heftig waren die Verluste in der Zielgruppe, denn zahlreiche Werberelevante zeigten der Serie die kalte Schulter. Unterm Strich waren es gerade einmal 0,80 Mio. junge Zuschauer, die sich die Episode ansahen (-0,22 Mio.). Die Quote lag bei erschreckend niedrigen 7,3 Prozent (-1,2%).  


Ausblick: 

Nächste Woche gehen Eureka und Supernatural in ihre vorerst letzten Runden, denn die Finals der jeweiligen Staffeln stehen auf dem Programm.


Fazit:

Nachdem die Quoten von Eureka zunächst von der Mehrfachprogrammierung der Serie profitiert hatten, scheint dieser Effekt inzwischen komplett verfolgen zu sein, denn die Marktanteile sind auf einem miserablen Niveau angekommen. Angesichts dieser Tatsache wird ProSieben wohl ganz glücklich sein, dass nächste Woche vorerst Schluss ist. Dies gilt auch für Supernatural, denn die Serie zeigt inzwischen deutliche Ermüdungserscheinungen. Eine Pause bis zum Beginn der sechsten Staffel kommt da ganz gelegen.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Montag, 23. Januar 2012

Prometheus: Poster für den internationalen Markt verfügbar


Das Filmstudio 20th Century Fox hat nun das Kinoposter zu Film Prometheus für den internationalen Markt präsentiert. Großen Aufwand hat man nicht extra getrieben, denn das Plakatz weicht nur leicht von jenem ab, mit welchem man in den USA auf Werbetour geht. Warum man den Amerikanern weniger von dem ominösen Kopf zeigt als dem Rest der Welt, wird wohl das Geheimnis der Werbeagentur bleiben.

Hier bei Poster im Vergleich: Links das Plakat für den internationalen Markt, rechts jenes für die USA:


In den Hauptrollen von Prometheus sind Noomi Rapace, Michael Fassbender, Logan Marshall-Green, Charlize Theron, Idris Elba, Sean Harris, Kate Dickie und Guy Pearce zu sehen. Die Regie hatte Ridley Scott. 

Prometheus wird ab dem 9. August 2012 bei uns zu sehen sein. 


The Avengers: Neue Fotos aus der Comicverfilmung veröffentlicht


Das Cover der März-Ausgabe des Filmmagazins Empire zieren dieses Mal  Robert Downey Jr., Chris Evans, Chris Hemsworth und Scarlett Johansson in ihren Rollen als Iron Man, Captain America, Thor und Black Widow aus der kommenden Comicverfilmung The Avengers

Auf dem Cover für die Abonnenten der Zeitschrift sind sie alle gemeinsam zu sehen: 


Wer sich das Heft am Kiosk holt, hat die Auswahl zwischen gleich vier unterschiedlichen Covern:




Im Heft selbst finden sich außerdem noch drei neue Fotos aus dem Streifen:




Neben Robert Downey Jr., Chris Evans, Chris Hemsworth und Scarlett Johansson sind außerdem noch Mark Ruffalo,  Jeremy Renner, Tom Hiddleston, Stellan Skarsgård und Samuel L. Jackson mit von der Partie. 

The Avengers läuft am 26. April 2012 in den deutschen Kinos an.


Freitag, 20. Januar 2012

Weibliche Verstärkung für Tom Cruise


Noch hat der neue Science-Fiction Film von Tom Cruise keinen offiziellen Titel und auch das Drehbuch liegt noch nicht in drehreifer Form vor, doch eines ist schon einmal sicher: Dem Hollywood-Star werden zwei attraktive Schauspielerinnen zur Seite stehen.

Wie Variety melde, wurden Olga Kurylenko (linkes Bild) und Andrea Riseborough (rechts daneben) für die weiblichen Hauptrollen jenes Streifens gecastet, der ursprünglich einmal Oblivion heißen sollte, dann unter dem Horizons gehandelt wurde, ehe das Studio Universal wieder zu Oblivion zurückkehrte, nur um diesen Titel dann endgültig zu den Akten zu legen. Der Film handelt von einem Soldaten (Tom Cruise), der auf der Erde stationiert ist, deren Oberfläche durch Aliens verwüstet wurde. Als er eine Frau in einer abgestürzten Kapsel findet, setzt dies eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihn dazu bringt alles zu hinterfragen, was er bislang zu wissen glaubte. 



Die ersten Fassungen des Drehbuchs stammten von William Monahan und Karl Gajdusek. Aktuell wird das Skript von Michael Arndt umgeschrieben.  Peter Chernin und Dylan Clark sind als Produzenten durch ihre Firma Chernin Entertainment beteiligt. Außerdem Barry Levine von Radical Publishing. Als ausführende Produzenten stehen Jesse Berger und Dave Morrison bereits fest. Wenn alles glatt geht, sollen die Dreharbeiten noch im ersten Quartal 2012 beginnen.

Olga Kurylenko, bekannt aus dem James Bond Ein Quantum Trost, konnte sich beim Casting gegen Konkurrentinnen wie Olivia Wilde oder Noomi Rapace durchsetzen, bekam die Rolle aber erst, nachdem Jessica Chastain, welche die Rolle zunächst erhalten hatte, wegen Terminschwierigkeiten aussteigen musste. Für die Britin Andrea Riseborough bedeutet dieser Film ihre Premiere in einer US-Produktion.


Riddick: Vin Diesel veröffentlicht erstes Foto aus dem Film


Seit Beginn der Vorbereitungen für die Produktion des Films Riddick hält Hauptdarsteller Vin Diesel die Fans über Facebook und Twitter über den aktuellen Stand der Dinge auf dem Laufenden. Nun hat auf seiner Seite im sozialen Netzwerk ein erstes Foto aus dem Streifen veröffentlicht, dessen Dreharbeiten derzeit stattfinden.

Hier ist es: 


Wie schon bei Pitch Black und Riddick: Chroniken eines Kriegers liegt die Regie des neuen Films erneut in den Händen von David Twohy. Neben Vin Diesel spielen auch Katee Sackoff, Jordi Molla und Nolan Funk mit. 


Donnerstag, 19. Januar 2012

Offiziell bestätigt: CW bestellt Pilotfilm zur Comicverfilmung "Arrow"


Erst vor einige Tagen sickerten Planungen des Senders CW durch, einen Pilotfilm für die Serie Arrow zu bestellen, eine Adaption des Comics Green Arrow aus dem Hause DC Comics (ich berichtete). Nun hat sich CW zu dem Thema offiziell geäußert und bestätigt, dass eine Order für den Piloten tatsächlich ergangen sei.

Arrow soll den Superhelden zeitgemäß interpretieren und dabei keinen Bezug auf die Darstellung der Figur in der Serie Smallville nehmen, wo er von Justin Hartley verkörpert wurde. Hinter dem Projekt stehen  Andrew Kreisberg (Warehouse 13), Marc Guggenheim und Greg Berlanti. Es wird erwartet, dass David Nutter den Pilotfilm inszenieren wird. Nun stellt sich natürlich die Frage, wer in der Hauptrolle zu sehen sein wird. Da Hartley aus dem Rennen ist, darf munter spekuliert werden. Auch sollten sich die Comicfans noch nicht zu früh freuen, denn wie das Beispiel Wonder Woman aus dem letzten Jahr zeigt, bedeuten Bestellungen für Pilotfilme noch lange nicht, dass daraus auch Serien werden.

Außerdem gab CW bekannt, dass man einen weiteren Pilotfilm in Auftrag gegeben hat, der einen alten Bekannten in neuem Gewand auf die TV-Schirme zurückbringen könnte. Die Rede ist dabei von einer Neuauflage der Serie Beauty And The Beast, die ab 1987 drei Staffeln lang beim Sender CBS gezeigt wurde. In den Hauptrollen waren seinerzeit Linda Hamilton und Ron Perlman zu sehen. Jennifer Levin (Without A Trace) und Sherri Cooper (Brothers And Sisters) haben das Skript für en Piloten geschrieben und sind auch neben Ron Koslow, seines Zeichens Erfinder der Originalserie als ausführende Produzentinnen aktiv. Weitere Produzenten sind Paul Junger Witt und C. Anthony Thomas von Witt/Thomas Productions und Bill Haber.

Zuvor hatte CW bereits den Pilotfilm zur möglichen neuen Mysteryserie Cult bestellt, der von Fake Empire produziert wird. Aus der gleichen Schmiede stammt auch der Pilot zum Coming-of-Age Drama The Carrie Diaries . Um Verwechslungen auszuschließen sei gesagt, dass das Projekt mit Stephen Kings Roman Carrie nichts zu tun hat.


Link: Bericht bei Deadline

Rewind: Syfy bestellt Pilotfilm zu neuer Zeitreiseserie


Nachdem die Serie Alphas in der abgelaufenen TV-Saison ein großer Erfolg für Syfy war, hat sich der Sender jetzt entschlossen, einen Pilotfilm aus der gleichen Schmiede zu bestellen.

Wie der Sender offiziell bekannt gab, hat man bei BermanBraun und Universal Cable Productions einen Piloten zu Rewind bestellt, einer potentiellen neuen Zeitreiseserie. Der Plot dreht sich um ein Team aus Wissenschaftlern und Militärs, die eine nicht erprobte neue Technologie nutzen wollen. Das Ziel: Indem man Ereignisse in der Vergangenheit ändert und so einen verheerenden Terroranschlag verhindert, will man die Zukunft in neue Bahnen lenken.

Geschrieben wurde das Skript für den Serienpiloten von Justin Marks, der zusammen mit  Tom Spezialy und Gail Berman auch ausführender Produzent ist. Die Dreharbeiten sollen im April 2012 beginnen.

Es ist zwar schön, dass Syfy seine Wurzeln nicht vergessen hat und sich bei neuen Projekten weiterhin dem Bereich Science-Fiction widmet, umwerfend innovativ geht man dabei allerdings nicht zu Werke, denn Rewind scheint deutlich beeinflusst von Streifen wie Source Code. Aber wer weiß, vielleicht gelingt es der Serie ja doch, dem Thema neue Seiten abzugewinnen.


Beautiful People: Gleich fünf weitere Schauspieler sind unter Vertrag


Anfang Januar hatte ich davon berichtet, dass mit Patrick Heusinger und James Murray zwei Schauspieler für den Pilotfilm der potentiellen neuen Serie Beautiful People gecastet wurden, den der Sender NBC in Auftrag gegeben hat (Link). Nun meldet Deadline, dass fünf Schauspieler für das Projekt verpflichten wurden. Dem Bericht zufolge werden Andrea Parker, Jud Tylor, Megalyn Echikunwoke, Madisen Beaty und Cody Christian in dem Piloten zu sehen sein. Beautiful People spielt in der Zukunft und schildert die Ereignisse in einer Gesellschaft, die aus Menschen und Androiden mit humanoidem Aussehen besteht.

Im Zentrum der Handlung steht Lydia, gespielt von Frances Conroy, deren verstorbener Mann jene Firma gründete, welche die Androiden entwickelte und seither baut. Andrea Parker, die Serienfans als Miss Parker aus  The Pretender kennen, spielt in die Rolle der wohlhabenden Roberta, deren Weltbild starke Risse bekommt, als sich herausstellt, dass ihre Tochter (Madisen Beaty) eine Beziehung mit einem Androiden (Cody Christian) angefangen hat. Der mechanische Junge ist der Sohn von Lydias Androiden-Butler David (Patrick Heusinger) und dessen Ehefrau Susan (Jud Tylor). Megalyn Echikunwoke verkörpert die Vorgesetzte von Lydias Sohn Gregory (James Murray), der sich als Anwalt einen Namen gemacht hat. Nun tritt er für die Gleichberechtigung von Menschen und Androiden ein.

Das Skript zum Piloten stammt aus der Feder von Michael McDonald, Stephen Hopkins wird die Regie übernehmen. Neben McDonald ist auch Robert M. Sertner als ausführender Produzent mit von der Partie. Beautiful People entsteht als Gemeinschaftsprodukt von ABC Studios und Universal Television Studios.


Mittwoch, 18. Januar 2012

Defiance: Neue Serie von Syfy findet Hauptdarsteller


Da Eureka dieses Jahr bei Syfy in die letzte Runde geht, ist der Sender aktuell auf der Suche nach zumindest einer neuen Serie für die kommende TV-Saison. Zu diesem Zweck hatte man vor einiger Zeit bereits eine Reihe von Drehbüchern für Pilotfilme angefordert (ich berichtete). Ein Projekt, von dem in diesem Zusammenhang noch damals noch keine Rede war, macht nun größere Fortschritte.

So meldet Deadline, dass der Schauspieler Grant Bowler, bekannt aus Serien wie Ugly Betty und True Blood, die Hauptrolle in der neuen Serie Defiance übernehmen wird. Autor und Produzent des Projekts ist Rockne S. O'Bannon, seinerzeit verantwortlich für den Serienerfolg Farscape. Defiance spielt auf einer Erde der Zukunft, die von einem Jahrzehnte dauernden Krieg verwüstet wurde und nun von Aliens, die Seite an Seite mit den Menschen leben, nun neu terraformiert wird. Im Zentrum der Handlung steht Jeb Nolan (gespielt von Grant Bowler), der als Marine in dem Krieg gekämpft hat, dem seine Frau und sein Kind zum Opfer fielen. Nun soll er eigentlich als Gesetzeshüter in einer der weniger sicheren und zivilisierten Städte des Planeten für Recht und Ordnung sorgen. Seine Erfahungen haben ihn aber zu einem Eigenbrödler gemacht, der immer wieder diese rauhe und gefährliche neue Welt durchstreift.

Defiance ist eine Kooperation zwischen dem Sender und dem Spieleentwickler Trion, der zum gleichen Thema ein MMO vorlegen wird. Offenbar will man Themen des Westerns und der SF miteinander kombinieren, etwas, was auch schon Serenity und letztes Jahr Cowboys & Aliens versuchten. Wie die Serie von Joss Whedon, so spielt Defiance aber auch in der Zukunft.

Hier ein Teaser Trailer zum Spiel:


Die Regie des Pilofilms wird Scott Stewart übernehmen, der schon bei Filmen wie Legion oder Priest in gleicher Funktion tätig war. Die Dreharbeiten sollen im April diesen Jahres in Toronto beginnen.


Dienstag, 17. Januar 2012

Erster TV-Spot zu Star Wars: Episode 1 in 3D erschienen


Am 9. Februar 2012 beginnt für viele deutsche Fans von Star Wars eine neue Zeitrechnung, denn dann kommt bei uns Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung in 3D in die Kinos. Zu diesem Event gibt es nun einen ersten TV-Spot in englischer Sprache:


In den Hauptrollen sind Liam Neeson, Ewan McGregor, Natalie Portman, Jake Lloyd, Ian McDiarmid, Pernilla August, Ahmed Best, Anthony Daniels, Ray Park, Kenny Baker und Frank Oz zu sehen.

Ghost Rider fällt in verrückte Hände: Wie Mark Neveldine und Brian Taylor den Comichelden inszenieren


Wenn Action und Wahnsinn nach ihren Eltern gefragt würden, dann wäre die Antwort klar: Mark Neveldine und Brian Taylor. Die beiden Regisseure haben sich dem Spektakel verschrieben und dabei ihren ganz eigenen, etwas verrückten Weg gefunden. Ihre Filme sind cool und hart, andernfalls würden sie sich selbst langweilen, wie die beiden in einem Interview zu Protokoll gaben. Sie machen Filme für Fans, weil sie selbst Fans sind. Dabei sind Streifen wie Crank oder Gamer entstanden. Nun machen sich die beiden positiv Besessenen daran, dem Feuerreiter in Ghost Rider: Spirit of Vengeance die Lässigkeit ins lodernde Antlitz zu zaubern.


Rasante Regisseure auf Rollschuhen

In der Filmszene sind die beiden Regisseure für ihre verrückte Art bekannt, das Geschehen ins rechte Licht zu rücken. Während andere Dirigenten der bewegten Bilder entspannt im Klappstuhl sitzen und die Welt durch einen Monitor betrachten, wollen Neveldine und Taylor immer mittendrin sein. Sie sind dort, wo die Action ist, am liebsten selbst mit der Kamera in der Hand. Das Drehen mit der vergleichsweise günstigen Technik erlaubt ihnen, mit zahlreichen Kameras gleichzeitig draufzuhalten und das Geschehen pur und unverfälscht aus mehreren Perspektiven parallel einzufangen. Damit das bei der rasanten Action auch gelingt und sie stets auf Höhe des Geschehens bleiben, schnallen sie sich dazu auch gerne mal Rollen unter die Füße – ihre „Roller-Dolly“-Technik, das Filmen während des Rollschuhfahrens, ist unter Filmemachern berühmt-berüchtigt.  


Männer mit Haltung und kurzer Konzentrationsfähigkeit

Aber auch wenn Neveldine und Taylor sich eher am Guerilla-Style des Filmens orientieren als an den üblichen Produktionsweisen der großen Studios – wie Low-Budget-Streifen sehen die Endergebnisse ganz gewiss nicht aus. Gerade bei Ghost Rider: Spirit of Vengeance geizen die beiden gemeinsam mit ihrem Team nicht an spektakulären Special Effects. Überhaupt sind ihnen vor allem zwei Dinge wichtig: Nicht zu langweilen. Und eine Meinung zu haben. Das sei das wichtigste als Regisseur, sagen sie. Eine klare Vision haben, und diese konsequent umzusetzen. Alles andere ist verhandelbar. Ihre Vorstellung ist dabei klar umrissen: Filme machen, die sie selbst gerne sehen würden. Und da beide sich zu ihrer eingeschränkten Konzentrationsfähigkeit bekennen, bedeutet das: Rasant muss es sein, und es muss ständig etwas passieren. Das, geben Neveldine und Taylor auch offen zu, sei ursprünglich auch der Grund gewesen, warum sie mit Kameras selbst im Getümmel herumtoben: Es wäre ihnen schlicht zu langweilig auf dem klassischen Regiestuhl.



Kompromisslose Experten auf Requel-Mission

Bei all dieser rebellischen Unangepasstheit wird schnell übersehen, dass die passionierten Action-Filmer sehr wohl auf klassische, qualifizierte Lebensläufe zurückblicken können. Neveldine studierte erfolgreich Psychologie und Theaterwissenschaften, während Taylor als Kameramann startete. Basierend darauf entwickelte das famose Duo über die Jahre seine eigene Handschrift. Diese kommt nun auch Ghost Rider: Spirit of Vengeance zu Gute. Die Hauptrolle wird wie im Vorgänger von Nicolas Cage verkörpert, der hier wieder einmal zeigen darf, dass er vor der Kamera richtig aufdrehen kann, wenn er darf. Und das verrückte Duo ohne Regiestuhl sorgt dafür, dass der Film cool rasant wird. Ein Requel haben Neveldine und Taylor angekündigt – eine Mischung aus Sequel und Reboot. Und da die beiden ihr Ding wie immer kompromisslos durchziehen, darf man auf dieses explosive Gemisch gespannt sein. Zu sehen ist Ghost Rider: Spirit of Vengeance ab dem 23. Februar im Kino.


Darum geht es in Ghost Rider 2:

Einige Jahre sind vergangen, seit der frühere Stuntman Johnny Blaze (Nicholas Cage) seinen Pakt mit dem Teufel schloss und zum Ghost Rider wurde: Als schier unkontrollierbares brennendes Skelett, beseelt von  einem Feuerdämon, jagte er auf seinem Motorrad durch die Nacht. Inzwischen lebt Blaze zurückgezogen, denn nichts fürchtet er mehr, als dass der Ghost Rider wieder in ihm geweckt wird. Doch dann entführt die  Armee des Teufels den zehnjährigen Danny (Fergus Riordan), der über besondere Kräfte verfügt und dessen Mutter Nadya (Violante Placido). Moreau (Idris Elba), der letzte der Kriegsmönche, die den Jungen beschützten, bittet Blaze um Hilfe. Dieser muss sich entscheiden, denn allein der Ghost Rider ist fähig, den Jungen aus den Klauen des Bösen zu befreien und somit die ganze Welt vor dem Verderben zu retten.

Der Ghost Rider kehrt also zurück! Der erste Teil lockte über 740.000 Zuschauer in die deutschen Kinos, in der Fortsetzung der erfolgreichen Marvel-Comic-Adaption gibt Nicolas Cage (Das Duell der Magier, Das Vermächtnis der Tempelritter) nun wieder Vollgas – diesmal unter der Regie von Mark Neveldine und Brian Taylor (Crank, Crank 2: High Voltage), ihres Zeichens Spezialisten für atemberaubende und irrwitzige Action. Im Kampf gegen den Teufel, gespielt von Ciarán Hinds (The Rite – Das Ritual), steht Idris Elba (Thor) in der Rolle des Mönchs Moreau Nicolas Cage zur Seite. Die italienische Schauspielerin Violante Placido (The American) rundet zusammen mit dem jungen Schauspieler Fergus Riordan (I Want to Be a Soldier) den Cast ab.


Link: Website des Films Ghost Rider: Spirit of Vengeance

Quoten: Eureka und Supernatural unter Druck


Letzte Woche konnte sich Eureka in der Zielgruppe behaupten, während man beim Gesamtpublikum Einbußen in der Reichweite hinnehmen musste. Gestern hingegen hatte man bei den Werberelevanten einen schweren Stand. Im Anschluss drückte das scheinbar große Interesse an C-Promis im australischen Dschungel die Quoten von Supernatural.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Die erste von zwei neuen Episoden aus der vierten Staffel von Eureka sahen sich insgesamt 1,73 Mio. Menschen an (-0,03 Mio.). Die Quote ging leicht zurück und lag bei 5,1 Prozent (-0,1%), einem Wert, mit dem man weiterhin deutlich vom Senderschnitt entfernt ist. Besonders in der Zielgruppe lief es nicht gut, denn man erreichte mit 1,35 Mio. jungen Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren (-0,09 Mio.) merklich weniger Leute als in der Vorwoche. Die Konsequenz war eine mäßiger Marktanteil, der nur noch bei 10,2 Prozent lag (-0,9%). 

Schon beim letzten Mal lief die zweite Folge von Eureka besser als die erste und auch gestern war dies der Fall. So waren insgesamt 1,90 Mio. Menschen live dabei (+0,1 Mio.), womit der Marktanteil von 5,7 Prozent gehalten werden konnte (+/-0,0%). Auch in der Zielgruppe kam man besser an als noch eine Stunde zuvor, jedoch ging auch hier das Interesse im Vergleich zur Folge aus der letzten Woche zurück. Unterm Strich unterhielt man 1,51 Mio. werberelevante Zuschauer (-0,07 Mio.) und kam so nicht über eine Quote von 11,2 Prozent hinaus (-0,7%) und rutschte auf diese Weise unter den Senderschnitt.

Deutliche Abschläge gab es dann im Anschluss für die neue Folge von Supernatural, denn gegen die zeitgleich ausgestrahlte Übertragung aus dem Dschungelcamp hatte man nur wenig Chancen. So verfolgten nur noch 1,14 Mio. Leute die Folge live (-0,17 Mio.) und ließen damit die Quote beim Gesamtpublikum auf 4,5 Prozent sinken (-0,7%). In der Zielgruppe zeigte sich das gleiche Bild, denn dort erreichte man nur noch 0,92 Mio. junge Zuschauer (-0,09 Mio.). Die Folge war ein überschaubarer Marktanteil von wenig überzeugenden 8,5 Prozent (-1,2%). 


Ausblick:

Auch nächsten Montag gibt es wieder einen Eureka-Doppelpack. Supernatural ist auch wieder am Start.


Fazit:

Eureka schlägt sich weiterhin wacker, wenngleich es diese Woche insgesamt nicht besonders gut lief. Immerhin liegen die Werte bislang immer noch über jenen, die man mit den Folgen der ersten Staffelhälfte erzielen konnte. Die Strategie der Mehrfachprogrammierung zahlt sich also aus. Supernatural bekam die Konkurrenz besonders hart zu spüren. Allerdings befindet sich die aktuelle Staffel auf der Zielgeraden, so dass sich dieses Problem in zwei Wochen von selbst erledigt hat.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Montag, 16. Januar 2012

Of Capes & Trunks: Neuigkeiten von Comicverfilmungen (Avengers, Fantastic Four, Green Arrow)


The Avengers: Neues Foto aus dem Film veröffentlicht:  

Ein Spaziergang wird die Rettung der Welt für die Superhelden-Truppe The Avengers auf keinen Fall. Schon der Trailer zum Film strotzte nur so von Action und auch das folgende neue Bild, das Chris Evans als Captain America zeigt, verdeutlicht sehr schön, dass es in dem Streifen ordentlich zur Sache gehen wird: 


Neben Chris Evans sind außerdem noch Robert Downey Jr., Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Tom Hiddleston, Stellan Skarsgård und Samuel L. Jackson mit von der Partie.

The Avengers staretet bei uns am 26. April 2012


Fantastic Four: Josh Trank als Regisseur gehandelt 

Man kann es sich heute kaum noch vorstellen, aber es gab eine Phase in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre, als Marvel Comics kurz vor dem Bankrott stand. Seinerzeit verschaffte man sich frisches Kapital u.a. dadurch, dass man führenden Hollywood-Studios Lizenzen für Filme mit den bekanntesten Einzelhelden und Teams des Verlags anbot. 

20th Century Fox schlug damals bei den X-Men und den Fantasic Four zu. Letztere Truppe brachte man 2005 zu ernsten Mal auf die große Leinwand und ein Sequel folgte mit Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer im Jahre 2007. Die Filme waren zwar keine Flops, blieben aber hinter den Erwartungen des Studios zurück, so dass die Reihe vorerst nicht fortgeführt wurde. Stattdessen kündigte man bereits vor einiger Zeit an, dass man daran denke, die Serie zu rebooten (ich berichtete). Was diese Pläne angeht, so meldet Variety, dass das Studio daran denkt, die Regie des Reboots in die Hände von Josh Trank zu legen. Trank ist noch ein recht unbeschriebenes Blatt, denn sein erster Kinofilm mit dem Titel Chronicle (dt.: Chronicle - Wozu bist du fähig?) kommt erst am 3. Februar 2012 in die amerikanischen Kinos. Bei uns startet der Streifen um drei paranormal begabte Jugendliche am 19. April. 

Ob Trank am Ende den Job am Ende wirklich bekommt, wird sicherlich vom Erfolg seines Erstlings an den Kinokassen abhängen. Fox wäre es nur zu recht, wenn die Vorbereitungen für das Reboot endlich Fahrt aufnehme, denn der Vertrag mit Marvel sieht vor, dass das Studio in gewissen Abständen Filme mit den Fantastic Four veröffentlichen muss, da sonst die Lizenz an Marvel zurückfällt.




CW kurz vor Bestellung von "Arrow":

Nachdem der US-Sender CW seinen Dauerbrenner Smallville in den wohlverdienten Ruhestand geschickt hat, ist man auf Suche nach einem passenden Nachfolger. Ein skript für einen Pilotfilm mit dem Superhelden Deadman wurde bereits bestellt (ich berichtete) und nun meldet Deadline, dass noch ein zweiter Kostümierter ins Rennen um den freien Sendeplatz geschickt werden soll.

Dabei handelt es sich um Green Arrow, einen Bogenschützen, der wie sein Konkurrent Deadman ebenfalls aus dem Hause DC stammt. Ersonnen wurde die Figur bereits im Jahre 1941, geriet zwischenzeitlich aber etwas in Vergessenheit. Fans von Smallville kennen den Superhelden bereits, der dort von Justin Hartley verkörpert wurde. Arrow, so der vorläufige Name der potentiellen neuen Serie, soll aber nicht auf Smallville aufbauen, sondern bei Null beginnen und eine komplett eigenständige Geschichte erzählen. Hinter dem Projekt stehen mit Greg Berlanti und Marc Guggenheim zwei bekannte Namen, denn die beiden schrieben schon das Skript zur Comicverfilmung Green Lantern. Sie fungieren bei Arrow als ausführende Produzenten und Co-Autoren. Dazu gesellt sich noch Andrew Kreisberg, bekannt durch seine Arbeit für Fringe und Vampire Diaries. Ihm kam die Aufgabe zu, das endgültige Drehbuch für den Pilotfilm zu schreiben. Als dessen möglicher Regiseur wird bereits David Nutter gehandelt.

Beide Seiten sollen sich weitgehend einig sein, so dass CW kurz davor stehen soll, den Serienpiloten zu Arrow definitv zu bestellen. Für den Verlag DC Comics wäre es ein großer Erfolg, wenn man Deadman oder Green Arrow tatsächlich im Programm von CW unterbringen könnte, nachdem man letztes Jahr einen herben Rückschlag einstecken musste. Seinerzeit ließ NBC zwar einen Pilotfilm zu Wonder Woman drehen, eine Bestellung weiterer Folgen blieb hingegen leider aus. Ob es dieses Mal besser läuft, bleibt vorerst abzuwarten. 


Neues Videofeature zu "MS One: Maximum Security" erschienen


Zum anstehenden SF-Thriller MS One: Maximum Security ist ein neues Videofeature veröffentlicht worden, dass uns die Hauptfigur des Films etwas näher vorstellt. Dazu gibt es einen Kommentar von Regisseur Stephen St. Leger.

Hier ist das Video:


50 Kilometer über der Erde werden 500 Verbrecher in einer modernen All-Strafanstalt gefangen gehalten. Mittels fortschrittlicher Techniken werden die Insassen in eine Art Dauerschlaf versetzt, doch eines Tages wachen die Kriminellen unerwartet auf, während sich die Tochter des Präsidenten gerade in der Station aufhält. Ein einzelner Mann (gespielt von Guy Pierce) soll sie befreien. 

Neben Guy Pierce in der Hauptrolle sind außerdem noch Maggie Grace, Peter Stormare, Lennie James, Vincent Regan, Tim Plester, Anne-Solenne Hatte, Yan Dron, Patrick Cauderlier, Milorad Kapor, Bojan Peric und Mark Tankersley zu sehen. 

MS One: Maximum Security kommt am 10. Mai 2012 in die deutschen Kinos

Warehouse 13: Syfy bestellt zusätzliche Folgen für Staffel 4


Gute Nachrichten für die Fans der Mysteryserie Warehouse 13: Wie der Branchendienst Deadline meldet, hat der US-Sender Syfy die Zahl der Episoden der vierten Staffel um satte sieben Folgen aufgestockt. Damit können sich die Zuschauer anstatt auf 13 nun auf insgesamt 20 neue Abenteuer freuen.

Bereits im vergangenen August hatte Syfy entschieden, eine vierte Staffel von Warehouse 13 zu bestellen. Eine große Überraschung war dies nicht gerade, denn die Serie ist inzwischen das Quotenflagschiff des Senders. Die 13 Folgen der dritten Staffel sahen jede Woche um die zwei Millionen Zuschauer live bzw. noch am selben Tag. Hinzu kommen noch jene Fans, die sich die Episoden aufzeichnen und in den darauf folgenden Tagen anschauen.

Im vergangenen Sommer nutzte Syfy Warehouse 13 als Lead-In für seine neue Serie Alphas, die nicht zuletzt wegen des zugkräftigen Vorprogramms auf überzeugende Quoten kam.